Milchpumpe Test 2016 – Testsieger im Vergleich

Mithilfe einer Milchpumpe (auch Muttermilchpumpe oder Brustpumpe) lässt sich ohne große Mühe Muttermilch abpumpen. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn normales Stillen z.B. aus medizinischen Gründen nicht möglich ist. Zudem wird durch ein regelmäßiges Abpumpen der Muttermilch die Stillfähigkeit aufrecht erhalten.

Auf dieser Seite finden Sie hilfreiche Testberichte und nützliche Informationen über Milchpumpen.

Elektrische Milchpumpe Testsieger 2016

Philips Avent SCF332/01
Philips Avent SCF332/01
  • Auch als Doppelpumpe erhältlich
  • Reichhaltiger Lieferumfang
  • Sehr gute Saugleistung
  • Einfache Bedienung
  • Amazon-Bestseller
Ardo Calypso
Ardo Calypso
  • Auch als Doppelpumpe erhältlich
  • Regelbare Saugfrequenz
  • Geringe Lautstärke
  • Sehr leicht und kompakt
  • Leichte Reinigung
Medela Swing
Medela Swing
  • Auch als Doppelpumpe erhältlich
  • inkl. viel Zubehör
  • Sehr beliebtes Produkt
  • Sehr handlich und kompakt
  • Auch mit Batterien nutzbar

Handmilchpumpe Testsieger 2016

Lansinoh 50252
Lansinoh 50252
  • Sehr geräuscharm
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Pumpleistung
Medela Harmony
Medela Harmony
  • inkl. viel Zubehör
  • Leichte Reinigung
  • Schmerzfrei und effizient
Philips Avent SCF330/20
Philips Avent SCF330/20
  • Gute Handhabung
  • Bequeme Passform
  • Qualitative Verarbeitung

Was ist eine Milchpumpe und wofür wird diese verwendet?

Eine Brustpumpe dient einer stillenden Mutter dazu, die Muttermilch abzupumpen, um so das Kind auch mal mit der Flasche füttern zu können. Das bedeutet für die Mutter ein Stück Freiheit, denn das Kind kann mit der abgepumpten Milch auch von einer anderen Betreuungsperson gefüttert werden. Es gibt verschiedene Varianten, zum einen sind das die elektronischen Milchpumpen und zum anderen die Milchpumpen, die manuell mit der Hand bedient werden. Auf die wesentlichen Unterschiede gehen wir in den nachfolgenden Absätzen noch genauer ein.

milchpumpe-test

Im Wesentlichen funktionieren alle Brustpumpen auf die gleiche Weise: Es gibt einen runden Aufsatz, meist aus Silikon oder Latex, dieser wird auf die Brust aufgesetzt, sodass sich die Brustwarze in der Mitte befindet. Bei der elektrischen Pumpe wird diese entweder mit einem Stromkabel mit der Steckdose verbunden oder mit Batterien betrieben. Schaltet man die Pumpe ein, wird die Brust nun angesaugt, dadurch schießt Milch in die Babyflasche, die mit der Brustpumpe verbunden ist. Dann wird der Sog wieder kurz unterbrochen, um die Brust dann wieder anzusaugen, damit weitere Milch in die Flasche läuft. Bei der manuellen Brustpumpe ist das Prinzip das gleiche. Nur pumpt die Mutter hier selbst mit der Hand. Durch jedes Mal pumpen wird die Brust angesaugt und Milch läuft in die Flasche, lässt man dann die Pumpe wieder los, lässt auch der Sog nach. Beim erneuten Pumpen wird die Brust wieder angesaugt und es läuft wieder Milch in die Flasche.

Milchpumpe Test: Lesen Sie unsere Testberichte

Es gibt die unterschiedlichsten Modelle an Brustpumpen, egal ob manuell oder elektronisch. Auch die Preise sind ganz verschieden. Welche im Endeffekt die beste Brustpumpe ist, lässt sich so pauschal nicht sagen. In den Tests können Sie sich informieren, welches Modell am besten auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Die wesentlichen Unterschiede finden sich im Bereich der Handhabung. Hier gibt es zum Beispiel Modelle, die sehr leicht und klein sind und auch mit Batterien betrieben werden können, sodass diese sich auch perfekt auf Reisen eignen.

Einige Modelle unterscheiden sich auch darin, wie lange diese brauchen, um die Brust leer zu pumpen. Hier bewegen sich die Brustpumpen in einem Bereich zwischen 10 und 30 Minuten pro Seite. Über all diese Eigenschaften geben Brustpumpen Testberichte Auskunft. Daher lohnt es sich, sich vor der Anschaffung Gedanken darüber zu machen, welche Anforderungen Sie an die Pumpe haben und sich dann in den Tests über die Eigenschaften der einzelnen Modelle zu informieren.

Handmilchpumpe vs. Elektrische Milchpumpe: Das sind die Unterschiede

Es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen handbetriebenen und elektrischen Milchpumpen. Der hauptsächliche Unterschied liegt dabei natürlich in der Art des Antriebs. Bei der Handpumpe müssen Sie selbst mit Ihrer eigenen Muskelkraft pumpen. Das dauert unter Umständen sehr lange und kann auf die Dauer anstrengend werden. Die Milch mit einer elektrischen Brustpumpe abzupumpen geht viel schneller und ist auch bequemer. Da man sich hier nur zurück lehnen muss und die Arbeit von der Pumpe erledigt wird. Allerdings ist man mit einer handbetriebenen Pumpe unabhängig von einer Steckdose. Hat man nämlich eine elektrische Pumpe, die nur mit Stromkabel und nicht mit Batterien betrieben werden kann, dann muss man auch immer eine Steckdose in der Nähe haben, um abzupumpen. Mit einer manuellen Brustpumpe geht dies überall und zudem etwas leiser als mit einer elektrischen Milchpumpe. Noch ein wesentlicher Unterschied ist der Preis, während gute elektrische Milchpumpen schnell 100 bis 200 Euro kosten, bekommt man eine gute manuelle Brustpumpe mit Zubehör schon ab 30 Euro in vielen Drogerien. Viele Hersteller geben jedoch regelmäßig attraktive Rabatte auf ihre Produkte – wir haben für Sie die besten Angebote zusammengefasst.

Die Funktionen und die Anwendung einer Muttermilchpumpe

Wichtig ist es, bereits vor dem Kauf einer Milchpumpe auf den richtigen Trichter zu achten, dieser sollte zu der Größe der Brustwarzen passen. Wenn Sie zum Beispiel einen zu kleinen oder zu großen auswählen, dann kann dies zu unschönen Reibungen und in der Folge zu Entzündungen führen. Im schlimmsten Fall gestaltet sich das Abpumpen und das Stillen in Folge einer Entzündung so schmerzhaft, dass abgestillt werden muss. Daher ist es besonders wichtig auf die richtige Größe der Pumpentrichter zu achten. Zudem sollten Sie sich für eher weiche Pumpentrichter entscheiden, denn auch das schont die Brustwarzen.

Milchpumpen, die mit der Hand betrieben werden, bekommen Sie in Drogerien, Apotheken und Fachgeschäften und elektrische Pumpen können Sie ebenfalls in Fachgeschäften, in der Apotheke oder im Internet bekommen. Es gibt auch verschiedene Verleihstationen, die für eine bestimmte Zeit Brustpumpen verleihen, diese finden sich meist in einer Apotheke. So können Sie sich in einigen Fällen eine Milchpumpe auch von Ihrem Frauenarzt oder der Hebamme für eine bestimmte Nutzungsdauer verschreiben lassen.

Nun zur richtigen Anwendung: Bevor Sie die Milchpumpe verwenden, sollten Sie sicherstellen, dass Sie saubere Hände haben und die Pumpe und die Flaschen sterilisiert sind. Die Sterilisation sollten Sie nach jeder Anwendung wiederholen. Nur so können Sie verhindern, dass unerwünschte Keime in die Milch gelangen. Auch die Brust muss auf das Abpumpen vorbereitet werden. Damit die Milch besser fließt, hilft Wärme. So kann man die Brust zum Beispiel mit einem warmen Tuch, einem Kirchkernkissen oder auch durch eine heiße Dusche erwärmen. Man sollte dabei allerdings Brustwarzen und Warzenvorhof aussparen. Des Weiteren kann man die Brust auch sanft massieren, auch das unterstützt den Milchfluss. Dazu bewegt man zwei Finger einfach mit sanftem Druck und kreisenden Bewegungen von innen nach außen auf der Brust. Danach einmal mit der gesamten Hand über Brust und Brustwarze streichen, sodass sich die Brustwarzen aufstellen und den Oberkörper leicht nach vorne beugen. Dann sollte man es sich bequem machen und an das Baby denken, damit die Milch besser fließt. Bevor Sie den Trichter auf die Brust setzen, können Sie diesen etwas befeuchten, so kann sich das Vakuum zwischen Brust und Trichter besser bilden. Bei einer manuellen Brustpumpe fangen Sie nun einfach an zu pumpen. Bei der elektrischen Pumpe müssen Sie zunächst die Intensität der Pumpe einstellen. Hier empfiehlt es sich immer mit der kleinsten Stufe anzufangen. Die Brustwarze muss sich genau mittig im Trichter befinden.

Wichtig ist, dass beim Abpumpen, egal ob manuell oder elektronisch, keine Schmerzen auftreten sollten, falls doch muss die Intensität zurück gedreht werden oder doch ein anderer Pumpentyp ausgewählt werden muss.

Wenn Sie wechselseitig abpumpen, dann sollten Sie zunächst die eine Seite sieben Minuten lang abpumpen, dann die andere Seite ebenfalls für sieben Minuten. Danach wieder die erste Seite für fünf Minuten abpumpen und dann die zweite Seite ebenfalls. Im Anschluss noch einmal jede Seite für je drei Minuten abpumpen. Man kann die Intensität der Pumpe während des Abpumpens auch langsam erhöhen. Außerdem funktioniert das Abpumpen von Milch auch sehr gut, wenn man auf der einen Seite das Baby trinken lässt und auf der anderen Seite die Brustpumpe anschließt. Wenn man zwischendurch immer wieder massiert regt das ebenfalls den Milchfluss wieder erneut an.

Weitere Informationen zur Verwendung einer Muttermilchpumpe finden Sie hier.

Eine kurze Übersicht über die Hersteller von Brustpumpen

Medela

Medela bietet zum Beispiel eine große Auswahl an manuellen und elektrischen Milchpumpen an. Darunter finden Sie auch immer wieder Neuheiten, wie die weltweit kleinste doppelseitige Milchpumpe. Diese ermöglicht es der Mutter auch unterwegs, schnell viel Milch abzupumpen.

Philips

Außerdem bietet auch die Firma Philips eine große Auswahl an verschiedenen Modellen. Diese werden vor allem unter dem Produktnamen Avent vertrieben. Von der Qualität her sind auch diese sehr gut. Handmilchpumpen bekommen Sie ab 35 Euro. Elektrische Varianten können bis zu 600 Euro kosten.

Lansinoh

Lansinoh kann vor allem mit der Handpumpe überzeugen, diese ist sehr leicht und robust, das Material passt sich gut der Brust an und mit einem Preis von circa 28 Euro ist das Modell unschlagbar. Auch verschiedene elektrische Varianten werden von dem Unternehmen angeboten.

NUK

Ein weiterer Hersteller von Brustpumpen aller Art ist Nuk. Hier finden Sie vor allem Unterschiede bei den Materialien, die für die Trichter verwendet werden, sodass Sie hier eine große Auswahl, auch als Allergiker haben. Preislich bewegen sich die Brustpumpen von Nuk im mittleren Preissegment.

Ardo

Das Unternehmen ardo hat sich vor allem auf die Herstellung von medizinischen Brustpumpen spezialisiert. Diese sind also meist in der Apotheke erhältlich. Das Sortiment umfasst hauptsächlich elektrischen Milchpumpen mit viel Zubehör und verschiedene Varianten, die speziell auf die Mütter abgestimmt sind.

Weitere Hersteller

Die zuvor genannte Auflistung an Herstellern von Muttermilchpumpen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Selbstverständlich gibt es noch weitere Marken auf diesem Gebiet.

Welche Milchpumpe ist die richtige für mich?

Das kommt darauf an, wie und wie häufig Sie die Pumpe verwenden möchten. Zum gelegentlichen Abpumpen ist eine Handmilchpumpe völlig ausreichend. Wenn Sie jedoch häufig abpumpen müssen, dann empfiehlt sich eine elektrische Brustpumpe. Am besten lassen Sie sich vor dem Kauf oder der Miete einer Pumpe von einer Stillberaterin beraten, um so das passende Modell zu finden. Manchmal macht es auch Sinn, sich für eine Doppelpumpe zu entscheiden, dadurch werden die Brüste schneller leer gepumpt und die Polaktin Bildung wird angeregt. Prolaktin ist das Hormon, welches die Milchbildung beim Stillen anregt.

Wer sich generell unsicher ist, welche Milchpumpe passend sein könnte, sollte einen Blick auf unsere Bestenliste werfen.

Milchpumpen in den Medien

Medela Erklärvideo (Doppelmilchpumpe)

Ratgeber: Welche Milchpumpe ist wann ideal?

Vor- und Nachteile von Milchpumpen

Vorteile

Es gibt viele Vorteile, aber auch einige Nachteile, die das Abpumpen mittels einer Brustpumpe mit sich bringt. Ein klarer Vorteil ist natürlich, dass Sie sich als stillende Mutter einen Vorrat an Muttermilch anlegen können und so flexibel sind, wenn Sie zum Beispiel wieder arbeiten oder einfach mal etwas Zeit für sich selbst benötigen und das Baby trotzdem mit Muttermilch versorgen wollen. Zu den weiteren Vorteilen gehört auch, dass die Brust entlastet wird. Besonders am Anfang des Stillens kann eine Brustpumpe einen Milchstau verhindern, wenn zu viel Milch produziert wird. Außerdem kann durch das Abpumpen auch die Milchproduktion angeregt werden, was dann hilfreich ist, wenn zu wenig Milch vorhanden ist. Außerdem hat der Vater den Vorteil, dass auch er mal das Baby füttern kann.

Nachteile

Demgegenüber stehen auch einige Nachteile. So ist mit der Verwendung einer Milchpumpe auch immer ein gewisser Aufwand verbunden. Die Milch muss wieder auf die richtige Temperatur gebracht werden und Flasche und Pumpe müssen sterilisiert werden. Sollte die Muttermilch eingefroren werden, gehen zusätzlich wichtige Bestandteile der Milch verloren. Wenn das Baby gestillt wird und abgepumpte Milch aus der Flasche bekommt, kann es unter Umständen zu einer Saugverwirrung kommen. Diese entsteht, weil das Saugverhalten an einer Flasche anders ist als an der Brust. Um dies zu verhindern, können Sie auch mit einem Löffel, einem Becher oder einer Pipette füttern. Man sollte auch auf die richtige Aufbewahrung von abgepumpter Milch achten, denn sonst können sich Keime bilden.

Muttermilch ist 12 Stunden bei Zimmertemperatur, 3 Tage im Kühlschrank und 3 Monate im Gefrierschrank haltbar, danach muss die Milch entsorgt werden. Auf einmal abgepumpte Milch darf keine frische aufgegossen werden.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Milchpumpen der unterschiedlichsten Hersteller auf dem Markt, welche davon am besten zu Ihnen passt, können Sie durch das Lesen eines Brustpumpen Tests herausfinden. Oder Sie lassen sich von Ihrer Hebamme oder im Fachgeschäft beraten. Ob Sie sich für eine elektrische oder eine manuelle Pumpe entscheiden, hängt vor allem von der Häufigkeit der Verwendung ab. Generell sollte man das natürliche Stillen dem Abpumpen vor ziehen, gegen eine gelegentliche Verwendung von Milchpumpen ist allerdings nichts einzuwenden und auch durch die abgepumpte Milch ist das Baby sehr gut mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.