Milchpumpe auf Rezept

Milchpumpen bleiben für viele junge Mütter immer noch ein rotes Tuch. Die Kritik an Milchpumpen ist allgegenwärtig. Nicht selten erfolgen negative Gleichstellungen von Müttern mit Milchpumpen und Kühen. Ungeachtet der unzähligen ablehnenden Stimmen steigt die Anzahl an Müttern, die im Verlauf der Stillzeit zu Milchpumpen greifen, kontinuierlich an. So unterschiedlich wie die Milchpumpen selbst, so unterschiedlich sind auch die Beschaffungsmöglichkeiten. Wer sich keine eigene Milchpumpe anschaffen möchte, kann sich ein Exemplar auf Rezept verschreiben lassen.

Die Gründe für Milchpumpen sind unterschiedlich und von individuellen Kriterien abhängig. Wunde Brustwarzen, Trinkschwäche des Säuglings, Milchstau oder Berufstätigkeit lassen junge Mütter immer häufiger den Griff zur Milchpumpe wagen. Da die Ursachen dafür sowie die Gebrauchszeit einer Milchpumpe selbst lediglich einen temporär überschaubaren Abschnitt einnehmen, möchten einige Betroffene vom Kauf einer Milchpumpe absehen. Darüber hinaus ist die Anschaffung einer Milchpumpe mit einem gewissen Kostenfaktor verbunden. Alternativ zur Anschaffung besteht für Mütter die Möglichkeit, sich eine Leihpumpe auf Rezept zu besorgen. Dies erscheint in einer Vielzahl der Fälle als optimale Lösung. Ein Blick auf diverse Internetforen für junge Mütter verdeutlicht, dass Leihpumpen auf Rezept zwar immer populärer werden, es bezüglich des Ablaufes allerdings noch Klärungsbedarf existiert. Wie bekomme ich ein Milchpumpenrezept? Wer darf es ausstellen? Wie und wie oft kann ich es verlängern?

Im Normalfall stellen Frauen- oder Kinderärzte ein sogenanntes Milchpumpenrezept aus. Mediziner und Krankenkassen sind hierbei an gewisse Richtlinien gebunden. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Zeitfenster einer Leihpumpe auf Rezept temporär begrenzt ist und gesundheitliche Beweggründe vorliegen müssen. Mit dem Rezept in der Hand führt der nächste Weg zur Apotheke. Dort besteht die Möglichkeit, sich eine Milchpumpe auf Rezept zu leihen. Hier ist Schnelligkeit gefragt, da auch Apotheken nur über eine begrenzte Anzahl an Leihpumpen verfügen. Bei erstmaliger Leihung ist eine gewisse Leihkaution (ungefähr 100,- Euro) fällig. Milchpumpenrezepte sind nur über eine geringe Zeitspanne von einem Monat gültig, können aber vom Arzt um jeweils zwei Wochen verlängert werden. Wie lange Sie die Leihpumpe auf Rezept beziehen können, ist von ihren situativen und gesundheitlichen Umständen sowie dem Ermessen des jeweiligen Arztes abhängig. Berichte von Müttern offenbaren, dass das Zeitfenster für eine Milchpumpe auf Rezept maximal 6 Monate beträgt.

Sollte der zuständige Arzt einmal keine Sprechstunde haben oder im Urlaub sein stellt das kein Problem dar. In den meisten Apotheken können Sie das Rezept problemlos nachreichen. Dies gilt selbstverständlich auch für eine Notsituation. Man hat Verständnis für ihre Lage.